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Deut­sches Tabak­erzeug­nis­ge­setz tritt in Kraft – spä­te Umset­zung euro­päi­scher Richt­li­nie for­dert Kraft­akt

HAMBURG AM .

  • Pro­duk­ti­ons­um­stel­lung in Deutsch­land mit immenser Kraft­an­stren­gung – aber EU-weit nur 14 von 28 EU-Staa­ten mit natio­na­ler Umset­zung der EU-Tabak­pro­dukt­richt­li­nie
  • Rele­van­te Ver­brau­cher­infor­ma­tio­nen zu Teer, Niko­tin und Koh­len­mon­oxid auf der Ver­pa­ckung künf­tig nicht mehr erlaubt

Produktionsumstellung im Turboverfahren

Reemts­ma Mit­ar­bei­ter am Stand­ort Lan­gen­ha­gen arbei­ten seit Febru­ar im Drei- statt Zwei­schicht­be­trieb sowie im Wochen­end- und Fei­er­tags­ein­satz, um die Umstel­lung und die Waren­ver­füg­bar­keit sicher­zu­stel­len. Zum Stich­tag sind noch nicht alle Maschi­nen voll­um­fäng­lich ein­satz­be­reit für die Pro­duk­ti­on ab dem 20. Mai. Grün­de hier­für sind neben der deut­lich zu kur­zen Umstel­lungs­zeit zum Bei­spiel auch Lie­fer- und Kapa­zi­täts­eng­päs­se bei Spe­zi­al­dienst­leis­tern.

Europäischer Flickenteppich bei der Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie

Dage­gen zeigt sich in der Gesetz­ge­bung in der EU fol­gen­des Bild: Die EU-Tabak­pro­dukt­richt­li­nie sieht vor, dass alle 28 EU-Mit­glied­staa­ten bis zum 20. Mai 2016 die neu­en Vor­ga­ben in natio­na­les Recht umge­setzt haben sol­len. Zum heu­ti­gen Tag haben aller­dings nur 14 Staa­ten (Stand: 19.05.2016) den Gesetz­ge­bungs­pro­zess abge­schlos­sen. Die natio­na­le Rechts­la­ge ent­schei­det nun dar­über, wel­che Ware für das jewei­li­ge Land pro­du­ziert wer­den darf. Die nicht ein­heit­li­che Umset­zung in den Mit­glied­staa­ten gefähr­det die beab­sich­tig­te Har­mo­ni­sie­rung des euro­päi­schen Bin­nen­mark­tes.

Neue Text- und Bildwarnhinweise verdrängen wichtige Produktinformationen

Wäh­rend zumeist bei den neu­en kom­bi­nier­ten Text-/Bild­warn­hin­wei­sen von „Schock­bil­dern“ gespro­chen wird, fällt erst ein­mal kaum auf: Das neue Gesetz ver­bie­tet die Anga­ben zu zen­tra­len Pro­duk­t­ei­gen­schaf­ten zu Teer, Niko­tin und Koh­len­mon­oxid auf den Ver­pa­ckun­gen.

Die ver­läss­li­che Kenn­zeich­nung von Tabak­pro­duk­ten und deren Eigen­schaf­ten ist eine rele­van­te Infor­ma­ti­ons­quel­le für Kon­su­men­ten. Bei Nah­rungs­mit­teln, Wasch­pul­ver und ande­rem wäre der Weg­fall ver­gleich­ba­rer Infor­ma­tio­nen undenk­bar“, so Chris­ti­an Cor­des, Direc­tor Public Affairs bei Reemts­ma. „Bis­lang ist der Abdruck die­ser Wer­te gesetz­lich vor­ge­schrie­ben. Die Ein­füh­rung wur­de sei­ner­zeit mit der Not­wen­dig­keit der bes­se­ren Infor­ma­ti­on der Ver­brau­cher von Tabak­erzeug­nis­sen begrün­det.“

Glei­ches gilt für Pro­dukt­be­schrei­bun­gen wie zum Bei­spiel Geruchs- und Geschmacks­an­ga­ben. Infor­ma­tio­nen wie etwa „Frei von Zusät­zen“ sind künf­tig nicht mehr zuläs­sig.

Über Reemts­ma: Das Ham­bur­ger Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men Reemts­ma ist Teil der Impe­ri­al Brands PLC. Zum Mar­ken­port­fo­lio gehö­ren Mar­ken wie JPS, Gau­loi­ses, Davi­doff und West. Reemts­ma beschäf­tigt ca. 2.200 Mit­ar­bei­ter an den Stand­or­ten Ham­burg, Lan­gen­ha­gen (Werk) und Tros­sin­gen (Werk). Als Her­stel­ler von Tabak­pro­duk­ten ist Reemts­ma sich sei­ner beson­de­ren gesell­schaft­li­chen Verantwortung bewusst: Die stren­ge Ein­hal­tung gesetz­li­cher Vor­ga­ben und die unver­züg­li­che Umset­zung neu­er Regulierung bil­det die Grund­la­ge unse­res unter­neh­me­ri­schen Han­delns. Reemts­ma Stan­dards zum Jugend­schutz gehen zudem über natio­na­le Vor­ga­ben hin­aus.

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