Ver­pa­ckungs-Recy­cling: Effi­zi­en­te Wie­der­ver­wen­dung bei Verpackungen

Nachhaltigkeit geht heute jeden etwas an – auch uns und unsere Art zu wirtschaften. Bei Reemtsma legen wir daher Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen.

Als Industrieunternehmen wollen wir unserer Verantwortung gerecht werden und arbeiten im Konzernverbund kontinuierlich daran, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, indem wir unsere tatsächlichen und potenziellen Umwelt­ein­wirkungen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette Schritt für Schritt minimieren wollen.

Bei Reemtsma fangen wir dabei mit dem Offensichtlichen an:
Unserer Verpackung.

Bei einer Zigarettenpackung besteht die Verpackung zunächst aus einem Faltschachtelkarton. Dazu gehört neben der eigentlichen Schachtel auch der sogenannte „Inner Liner“, ein Schutzpapier, das die Zigaretten zunächst bedeckt und beim Öffnen der Packung teilweise entfernt wird.

Den Faltschachtelkarton umgibt eine Kunststofffolie, die sich mittels eines Aufreißstreifens in eine obere sowie eine untere Komponente teilen lässt. Auf dem Weg von der Zigarettenmaschine bis zum Einzelhandel muss die Verpackung vielen Belastungen standhalten. Die Kunststofffolie sorgt dafür, dass unsere mit großer Sorgfalt hergestellten Qualitätsprodukte unsere Konsumenten stets frisch und unbeschädigt erreichen.

Unser Ziel ist es, für unsere Verpackungskomponenten einen möglichst umfangreichen Recyclingprozess sicherzustellen. Dies gelingt nur im verantwortungsvollen Zusammenspiel von Hersteller und Verbraucher. Denn nur bei korrekter Trennung und Entsorgung durch den Verbraucher ist gewährleistet, dass die Verpackungsmaterialien dem richtigen Recycling-System zugeführt werden und vorhandene Recycling-Potentiale tatsächlich realisiert werden können.

Dabei ist es wichtig, dass Konsumenten sich dieser Verantwortung bewusst sind. Denn die korrekte Entsorgung spielt eine entscheidende Rolle für die Recyclingfähigkeit unserer Verpackung: Der Faltschachtelkarton und der Inner Liner gehören ins Altpapier, die Kunststofffolie in die gelbe Tonne.

Am Beispiel einer unserer größten Zigarettenmarken bedeutet dies: Zusammengenommen ergibt sich für diese Verpackungsmaterialien unserer JPS Produkte „JPS Blue KS SQ 20“ sowie „JPS Red KS SQ 20“ konkret eine Recyclingfähigkeit von 91%*.

Der Anteil von 9%* des Verpackungsmaterials, welcher aktuell nicht recyclingfähig ist, setzt sich maßgeblich aus drei Komponentengruppen zusammen: Nicht wiederverwertet werden können aktuell zum einen Farben und Kleber im oberen Teil der Kunststofffolie sowie zum anderen, die für den Faltschachtelkarton verwendeten Farben, Lacke und Kleber, die die Schachtel zusammenhalten.

Leider müssen wir davon ausgehen, dass der untere Teil der Kunststofffolie regelmäßig nicht entfernt und zusammen mit dem Faltschachtelkarton entsorgt wird. Da diese dann nicht im passenden Recycling-System landet, kann das tatsächliche Recycling-Potential des unteren Teils der Kunststofffolie nicht realisiert werden. Unter Berücksichtigung auch dieser Realität ergibt sich für unsere Verpackung insgesamt aktuell nicht recyclingfähiges Material in Höhe 9%.*

Durch verantwortungsvolles Handeln der Konsumenten und die korrekte Trennung sowie gesonderte Entsorgung von Faltschachtelkarton und Kunststofffolie ließe sich die Recyclingfähigkeit unserer Verpackung jedoch weiter steigern. Durch mehr Achtsamkeit können wir gemeinsam einen von vielen kleinen Beiträgen für mehr Nachhaltigkeit leisten.

 

*Diese Werte wurden uns von dem unabhängigen Institut für Recyclingfähigkeit und Produktverantwortung, cyclos-HTP GmbH, bestätigt. Das Zertifikat [klicken] können Sie hier einsehen.