Reemtsma, Standort Langenhagen, ungeschnittene Steuermarken, Palette, Sicherheit, Schutz, Nachverfolgung
Verantwortung

Ziga­ret­ten­schmug­gel und Pro­dukt­pi­ra­te­rie – Gefah­ren für die Gesell­schaft

Reemts­ma spricht sich ent­schie­den gegen Schmug­gel und Pro­dukt­pi­ra­te­rie aus. Der ille­ga­le Han­del mit Tabak­wa­ren birgt erheb­li­che Gefah­ren und gefähr­det unse­re Mar­ken.

Unter Ziga­ret­ten­schmug­gel ver­steht man das unver­zoll­te Ein­füh­ren von Pro­duk­ten über die Gren­ze, weil die­se aus Steu­er-, Zoll- oder ande­ren Grün­den im Her­stel­ler­land güns­ti­ger ange­bo­ten wer­den kön­nen. Als Pro­dukt­pi­ra­te­rie bezeich­net man das Fäl­schen von Mar­ken­pro­duk­ten.

Reemts­ma ist gegen ille­ga­len Han­del in jeder Form und unter­stützt die zustän­di­gen Behör­den seit Jah­ren aktiv bei der Bekämp­fung des Ziga­ret­ten­schmug­gels und der Pro­dukt­pi­ra­te­rie. Daher arbei­ten wir bereits heu­te eng mit dem Zoll-Kri­mi­nal­amt zusam­men. Dafür gibt es umfang­rei­che Anti-Schmug­gel-Ver­trä­ge mit der EU, die die Her­stel­ler deut­lich in die Pflicht neh­men.

Die Akti­vi­tä­ten von Reemts­ma kon­zen­trie­ren sich zuneh­mend auf den Bereich der Pro­dukt­pi­ra­te­rie, der auch für ande­re Bran­chen der Kon­sum­gü­ter­in­dus­trie zu einer erns­ten Bedro­hung wird. Alle unse­re Mar­ken und Pro­duk­te wer­den gemäß höchs­ten Qua­li­täts­stan­dards und ent­spre­chend allen regu­la­ti­ven Anfor­de­run­gen her­ge­stellt. Gefälsch­te Pro­duk­te erfül­len die­se zumeist nicht.

Händ­ler und Kon­su­men­ten soll­ten Tabak­pro­duk­te aus­schließ­lich aus lega­len Quel­len bezie­hen.

Unse­re inter­na­tio­na­le Erfah­rung bestärkt uns in der Sor­ge, dass dras­ti­sche Regu­lie­run­gen, wie zum Bei­spiel „Plain Packa­ging“ (Ziga­ret­ten­schach­teln ohne Mar­ken­auf­druck), die Aus­wei­tung des Ziga­ret­ten­schmug­gels zur Fol­ge haben.

Zahlen und Fakten zum Zigarettenschmuggel

2016 hat­te der Schwarz­markt der EU-Län­der sowie Nor­we­gens und der Schweiz ein Volu­men von 48,3 Mil­li­ar­den ille­ga­len Ziga­ret­ten. Damit liegt in Euro­pa der Anteil gefälsch­ter und geschmug­gel­ter Ziga­ret­ten bei 9 Pro­zent des gesam­ten Ziga­ret­ten­kon­sums. Finan­zi­ell bedeu­tet das in der Regi­on einen steu­er­li­chen Ver­lust von 10,2 Mil­li­ar­den Euro.

Schmug­gel und Pro­dukt­pi­ra­te­rie nüt­zen aus­schließ­lich den Kri­mi­nel­len, die in einem Markt ope­rie­ren, der sich jeder lega­len Kon­trol­le ent­zieht. Dadurch wird es für Kin­der und Jugend­li­che leich­ter, an Tabak­pro­duk­te zu gelan­gen, es bestehen höhe­re Risi­ken für die Gesund­heit, z. B. durch die Ver­un­rei­ni­gung von Tabak­wa­ren, dem Staat gehen wich­ti­ge Steuer­einnahmen ver­lo­ren und unab­hän­gi­gen Tabak­händ­lern wird die Exis­tenz­grund­la­ge ent­zo­gen.

Reemts­ma unter­stützt alle gesetz­li­chen Maß­nah­men zum Kampf gegen ille­ga­len Han­del. Für beschlag­nahm­te, geschmug­gel­te Ware zah­len Her­stel­ler emp­find­li­che Stra­fen. Gefälsch­te Pro­duk­te wie­der­um kön­nen dem Kon­su­men­ten scha­den und dem Anspruch an die Qua­li­täts­stan­dards.

*Quel­le: SUN-Report (KPMG)