31.01.2020 Facts

Reemts­ma begrüßt BfR-Stel­lung­nah­me zu E‑Zigaretten

In einer aktuellen Stellungnahme vom 28. Januar hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) betont, dass die Konsumenten von E-Zigaretten in Deutschland sich keine Sorgen machen müssen, wenn sie ihre nikotinhaltigen Liquids in Deutschland aus dem regulären, legalen Handel beziehen. Wörtlich heißt es:

„In Deutschland dürfen nikotinhaltige Liquids nach den tabakrechtlichen Bestimmungen keine Vitamine enthalten. Es ist daher beim Gebrauch rechtskonformer nikotinhaltiger Produkte unwahrscheinlich, dass Verbraucherinnen und Verbraucher an E-Liquids mit einem hohen Gehalt an Vitamin-E-Acetat geraten.“

Hintergrund der Stellungnahme des BfR sind bisher über 60 Todesfälle in den USA nach dem Gebrauch von selbstgemischten THC-haltigen Dampfprodukten. Reemtsma begrüßt, dass das BfR nun erneut klargestellt hat, dass von geschlossenen Systemen deutscher (Marken-)Hersteller, wie z.B. myblu von Reemtsma, keine Gefahr für solch schwerwiegende Lungenkrankheiten ausgeht. In den vergangenen Wochen hatten zahlreiche Medien auch in Deutschland in diesem Zusammenhang oft falsch und verzerrt berichtet. Als mutmaßliche Hauptursache der Erkrankungen und Todesfälle in den USA gelten illegale, mit einem hochdosierten Vitamin-E-Acetat gestreckte THC-Öle – meist selbst gepanschte Liquids vom Schwarzmarkt. Entsprechend kritischer sieht das BfR daher auch nikotinfreie Liquids, die oft als Basis zum Selbstmixen dienen und nicht dem Tabakrecht, sondern dem Produktsicherheitsgesetz sowie Chemikalienrecht unterliegen. Laut BfR gab es in der EU bislang aber keine Hinweise auf nikotinfreie Liquids, die Vitamin-E-Acetat enthalten.

Vorkommen von Vitamin-E-Acetat

In den USA wird Vitamin-E-Acetat häufig als Verdünnungsmittel verwendet, um jene THC-Öle zu verlängern.

Analysen von THC-haltigen Kartuschen in Utah durch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) und anderer US-Laboratorien ergaben überraschend hohe Vitamin-E-Acetat Gehalte von 31 % - 88 %. Nach jetzigem Kenntnisstand ist anzunehmen, dass derartig hohe Dosierungen schwere respiratorische Erkrankungen auslösen können“, berichtet das Bundesinstitut für Risikobewertung in seiner aktuellen Stellungnahme.

Entwarnung für den deutschen E-Zigaretten-Markt

Noch immer sind die Auswertungen und Analysen der tragischen Todesfälle nicht abgeschlossen. Klar ist jedoch, dass nikotinhaltige Produkte – darunter auch E-Liquids – in Deutschland streng seitens der zuständigen Überwachungsbehörden der Bundesländer überprüft werden. Zudem müssen alle Inhaltstoffe und Emissionen der im deutschen Handel erhältlichen nikotinhaltigen Liquids durch die jeweiligen Hersteller und Inverkehrbringer über das EU-weit einheitliche Portal EU-CEG notifiziert werden. Für Käufer solcher legalen Produkte gibt das BfR mit seiner jüngsten Stellungnahme also Entwarnung.

Das Reemtsma-Qualitätsversprechen

Alle myblu-Produkte von Reemtsma werden strengstens kontrolliert, unterliegen höchsten Qualitätsansprüchen und sind frei von Vitamin E-Acetat. Lesen Sie mehr dazu  hier.