Die Ursprünge von EFKA reichen bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts zurück. Fritz Kiehn, dessen Initialen (F. K. bzw. EFKA) Namensgeber für seine Firma wurden, kam als armer Handelsreisender 1908 aus Westfalen nach Trossingen. Hier begann er mit seiner Frau Berta Kiehn 1920 mit der Herstellung von Cigarettenpapier. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Werk neu aufgebaut und wesentlich erweitert. In den 1970er und 1980er Jahren gelang EFKA der Aufstieg zum Weltmarktführer im Hülsenbereich.
Die Imperial Tobacco Group übernahm EFKA und die Tochtergesellschaften im Oktober 2000. Die Cigarettenpapierproduktion wurde daraufhin ausgegliedert und mittlerweile ist EFKA als ‚Center of Excellence’ der Spezialist für Hülsenproduktion innerhalb der Gruppe.
Heute beschäftigt der Standort rund 170 Mitarbeiter* und hat im Geschäftsjahr 2009 über 17 Milliarden Hülsen hergestellt. West, COLUMBUS und JPS sind aktuell die Hauptprodukte für den deutschen Markt. Eine weitere etablierte Marke ist Rizla. Abgerundet wird das Portfolio durch ein Sortiment aus Filtern, Stopfgeräten und Etuis.
EFKA beliefert etwa 25 Länder in der ganzen Welt, wobei Deutschland mit etwa 50 Prozent der größte und wichtigste Markt ist. Weitere entscheidende Märkte sind Belgien, Frankreich und zunehmend auch Polen, Tschechien und die Slowakei.
*Stand: Dezember 2009