Weg der Cigarette
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Geschmack kommt in Form
Ein Signal gibt den Weg frei für die vollautomatische Cigarettenproduktion. Der Computer ruft die benötigten Mengen der vorbereiteten Mischungen aus dem Lager ab und führt sie über Rohrleitungen den Cigarettenmaschinen zu. Sie sind das Herzstück der Fabrik.
In der Cigarettenmaschine wird zusammengeführt, was zu einer Cigarette gehört: der Tabak, das Papier und bei Filtercigaretten die Streifen für das Mundstück sowie Filter. Zuerst spult das Papier ab. Vier bis sechs Kilometer lang ist der Papierstreifen auf einer Rolle, der „Bobine“. Das reicht für 15 Minuten Produktionszeit. Während die Rolle abläuft, prägt eine winzige Druckmaschine in rasantem Stakkato das jeweilige Markenzeichen der Cigarette auf die Außenseite. Ganz am Rand trägt gleichzeitig ein anderes Aggregat millimetergenau eine Leimspur auf den Papierstreifen.
Auf das laufende Papierband wird jetzt die zu einem Strang vorgeformte Tabakmischung geschoben. Gemeinsam gleiten Papier und Tabak in die Formatkammer. Hier wird der Tabak von dem Papier umhüllt und die Naht überlappt und verklebt. Eine beheizte Schiene trocknet die Klebenaht und glättet das Papier wie ein Bügeleisen, so dass sich keine Falten bilden können.
Aus der Formatkammer schiebt sich jetzt ein Endlos-Strang auf die rasierklingenscharfen Messer zu, die diesen je nach Marke in die für die spätere Cigarette vorbestimmte Länge schneiden.
Filter & Verpackung
Eine „Filterlose" ist an dieser Stelle des Produktionsweges fertig – doch mehr als 90 Prozent greifen lieber zur Filtercigarette.
Natürlich gibt es auch für diese Produktion eine ausgeklügelte Maschine. Dabei wird der Strang in „Doppelcigaretten" geschnitten, diese werden halbiert, und in der Mitte wird ein Filter doppelter Länge eingesetzt. Mit Mundstückpapier umwickelt, wird die doppelte Cigarette in der Mitte durchschnitten, bevor eine von ihnen um 180 Grad in die richtige Richtung gedreht wird, um sie für den Packvorgang auszurichten.
Wie beherrscht Reemtsma diese Prozesse unter dem Qualitätsaspekt? Vollautomatische Sensoren sorgen dafür, dass jede einzelne Cigarette geprüft wird. Zusätzlich werden in der Produktion der Reemtsma-Cigarettenfabriken in engen Abständen Stichproben entnommen. Stimmt das Gewicht? Ist die Cigarette fest gefüllt? Hat der Tabak genügend Feuchtigkeit? Und sichert die Durchlässigkeit des Filters ein gleichmäßiges Abbrennen und damit auch den Wohlgeschmack der Cigarette?
Ein Genuss für das Finanzamt
Auch das Verpacken der fertigen Cigaretten läuft automatisch. Greifer rollen das Einschlagpapier und die bestimmte Anzahl Cigaretten, Bänder schieben die Packungszuschnitte drum herum. Die Schachteln, in Form, Farbe und Gestaltung sichtbare Zeichen ihrer Marke, falten sich zusammen. Der nächste Arbeitsgang erfreut den Staat: Die Steuerbanderole, die jetzt aufgeklebt wird, garantiert, dass Tabak- und Mehrwertsteuer abgeführt werden. Sie ist sichtbares Zeichen dafür, dass der Staat bei jeder Cigarette „mitraucht": Fast drei Viertel des Endpreises einer Schachtel kassiert das Finanzamt. Zum Schluss wird die Schachtel mit einer Schutzfolie umhüllt, um die Cigaretten frisch zu halten.
Die gesamte Herstellkette und alle dabei verwendeten Materialien unterliegen sorgfältig aufeinander abgestimmten Qualitätsnormen, deren strikte Einhaltung ständig überprüft wird. So werden die gesetzlichen Vorschriften erfüllt, und vor allem wird sichergestellt, dass Reemtsma-Produkte den Genuss bieten, den die Raucher zu Recht von ihnen erwarten.
Reemtsma legt bei den Verpackungen Wert darauf, dass umweltverträgliches Material eingesetzt wird – ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz.
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