Weg der Cigarette
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Einkauf
Der Prozess der Trocknung und der Fermentation begründet die Qualitätsunterschiede beim Tabak. Selbst innerhalb einer Sorte gleicht eine Partie nicht der anderen. Der getrocknete Tabak wird jetzt nach Qualität sortiert und gebündelt, denn die Güte der Blätter bestimmt den Preis einer Partie ebenso wie die Tabaksorte.
An dieser Stelle setzt bereits die Qualitätsprüfung ein – die Einkäufer von Reemtsma wissen genau, worauf es beim Tabak ankommt. Sie sehen, riechen und fühlen den Unterschied, den der genießende Raucher später einmal schmecken wird.
Dabei suchen sie gezielt die Blätter einer Pflanze aus, die dann auch die erforderliche Nikotin- und Geschmackstypik einer fertigen Partie ergeben. Für den Export der Tabake werden die einzelnen Tabakpartien entrippt, nach Reemtsma-Spezifikation gepackt und von den Experten überprüft.
Die Qualitätskontrolle beim Tabakkauf ist allerdings nur der Beginn einer Reihe fortwährender Prüfungen, denen der Tabak auf seinem weiteren Weg zur Cigarette unterzogen wird. Lange vor der Verarbeitung in der Reemtsma-Fabrik werden die Tabakpartien mit modernsten Analysemethoden nochmals untersucht und erhalten einen Steckbrief. Alle Daten werden in einem Computer gespeichert. Dies erleichtert die spätere Verwendung beim Aufbau von Mischungspositionen.
Sind die Einkäufer von der Qualität der Ware überzeugt, wird der Handel abgeschlossen. Im Orient reicht dafür wie seit Jahrhunderten der Handschlag zwischen Einkäufer und Händler. In den USA und in Kanada, in Indien, Simbabwe und Malawi wechselt der Tabak auf Auktionen den Besitzer. In vielen Herkunftsländern gibt es Zwischenlager, in denen der Tabak vor Verschiffung im warmen Klima seines Herkunftslandes weiter reifen und sich „entfalten" kann. Wir haben einiges auf Lager
Tabakhandel ist ein weltweites Geschäft – und so war Reemtsma schon immer ein Global Player. Eingekauft wird der Tabak in zurzeit über 30 verschiedenen Ländern, und Reemtsma-Cigaretten sind ein weltweit nachgefragtes Genussmittel.
Ob in Ballen von 20 bis 54 Kilogramm Gewicht und in Jute verpackt, wie es beim Orient-Tabak noch wie vor 100 Jahren üblich ist, oder in 200 Kilogramm schweren Kartons: Der Tabak kommt per Schiff oder auf dem Landwege aus der ganzen Welt nach Hamburg.
In Hamburg unterhält Reemtsma im Freihafen eines der modernsten Rohtabak-Lager Deutschlands. Auf 30.000 Quadratmetern warten hier rund 30 Millionen Kilogramm Tabak auf die Weiterverarbeitung. Das ist die Hälfte des Bestandes, den Reemtsma ständig gelagert hält – und es ist dennoch nicht genug für eine Jahresproduktion. Allein in den deutschen Produktionsstätten verarbeitet Reemtsma jährlich 40 Millionen Kilogramm Tabak, und weltweit sind es mehr als 100 Millionen.
Je nach Typ bleibt der Rohtabak 6 bis 24 Monate im Lager. Dabei reift er nach und entfaltet sein volles Aroma. Immer wieder kontrollieren die Experten von Reemtsma in dieser Zeit den Zustand der Blätter.
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