E-Zigarette

Ques­ti­ons and ans­wers

1. Was ist eine E-Zigarette?

Die E-Ziga­ret­te ist eine tabak­freie Alter­na­ti­ve zur klas­si­schen Ziga­ret­te. Es han­delt sich um ein bat­te­rie­be­trie­be­nes Gerät zur Ver­damp­fung einer Flüs­sig­keit, des soge­nann­ten E-Liquids. Dar­über kann Niko­tin auf­ge­nom­men wer­den, es gibt aber auch niko­tin­freie Liquids.

E-Ziga­ret­ten sind immer tabak­frei und es fin­det kei­ne Ver­bren­nung statt. Das redu­ziert die Men­ge an poten­ti­el­len Schad­stof­fen und ist einer der Grün­de, war­um E-Ziga­ret­ten für vie­le Rau­cher eine gute Alter­na­ti­ve zu Tabak­zi­ga­ret­ten sein kön­nen.

Erfun­den wur­de die E-Ziga­ret­te 2003 von dem Chi­ne­sen Hon-Lik als Alter­na­ti­ve zur Tabak­zi­ga­ret­te.

2. Woraus besteht eine E-Zigarette und wie funktioniert sie?

Eine E-Ziga­ret­te besteht aus drei Kom­po­nen­ten: einer Bat­te­rie, einem Ver­damp­fer und einem Mund­stück.
Der Ver­damp­fer beinhal­tet einen Heiz­draht, wel­cher bei jedem Zug an der E-Ziga­ret­te über die Bat­te­rie elek­tro­nisch – je nach Zug­in­ten­si­tät – auf etwa 80 °C bis 120 °C erhitzt wird.

Der Draht umgibt eine Glas­fa­ser, wel­che das umlie­gen­de E-Liquid an den erhitz­ten Draht trägt und somit ver­dampft. Die­ser Dampf wird über das Mund­stück inha­liert.

Wor­aus die E-Ziga­ret­te übri­gens nicht besteht: Tabak. E-Ziga­ret­ten sind immer tabak­frei.

3. Welche unterschiedlichen Varianten von E-Zigaretten gibt es?

Bei der E-Ziga­ret­te wird zwi­schen zwei Sys­te­men unter­schie­den: den geschlos­se­nen Kap­sel­sys­te­men (z. B. myblu von Reemts­ma) und den offe­nen Sys­te­men.

Bei den geschlos­se­nen Sys­te­men sind die auf­zu­ste­cken­den Kap­seln (Liquid­pods) geschlos­sen und bereits mit E-Liquid befüllt. Die Liquid­pods sind jeweils auf das Gerät zuge­schnit­ten und wer­den nach Ver­brauch (oder zum Wech­sel der Geschmacks­rich­tung auch zwi­schen­durch) aus­ge­tauscht. Das macht die Nut­zung der geschlos­se­nen Sys­te­me sehr kom­for­ta­bel. Hän­di­sches Nach­fül­len ist nicht not­wen­dig (und auch nicht mög­lich).

Mer­ke: Die Liquid­pods müs­sen mit dem ver­wen­de­ten Gerät kom­pa­ti­bel sein.

E-Ziga­ret­ten der offe­nen Sys­te­me ver­fü­gen über einen offe­nen Tank, wel­chen die Kon­su­men­ten selbst mit einem E-Liquid befül­len. Das offe­ne Sys­tem bie­tet damit eine indi­vi­du­el­le Aus­wahl an E-Liquids bei Geschmack und Niko­tin­stär­ke. Der Zugriff auf ein­zel­ne Kom­po­nen­ten ermög­licht zudem die Modi­fi­ka­ti­on des Geräts, wobei z. B. auch die Dampf­leis­tung indi­vi­du­ell regel­bar ist. Das Gerät muss manu­ell befüllt und gesäu­bert wer­den.

4. Wer nutzt E-Zigaretten?

E-Ziga­ret­ten sind für erwach­se­ne Rau­cher ent­wi­ckelt wor­den, die eine weni­ger schäd­li­che Alter­na­ti­ve zum klas­si­schen Tabak­kon­sum suchen.

In Deutsch­land gibt es ca. 1,5 bis 2 Mil­lio­nen E-Ziga­ret­ten-Nut­zer, dar­un­ter soge­nann­te Dua­lis­ten, also die­je­ni­gen, die E-Ziga­ret­ten und klas­si­schen Tabak nut­zen, und jene, die voll­stän­dig zur E-Ziga­ret­te gewech­selt haben.

Die Zahl der Nut­zer in Deutsch­land hat sich in den letz­ten sie­ben Jah­ren ver­zehn­facht.

Auch bei E-Ziga­ret­ten gilt: 18+. Kin­der und Jugend­li­che soll­ten nicht rau­chen oder „vapen“.

5. Was sind die Gründe für eine Nutzung von E-Zigaretten?

Die Grün­de für den Kon­sum von E-Ziga­ret­ten sind viel­fäl­tig. Gesund­heit­li­che Ver­bes­se­run­gen im Ver­gleich zum Tabak­kon­sum ste­hen bei vie­len Nut­zern im Vor­der­grund.

Das Onas­sis Car­diac Sur­ge­ry Cent­re hat 2014 über 19 000 E-Ziga­ret­ten-Nut­zer und ehe­ma­li­ge Rau­cher nach den Grün­den für ihren E-Ziga­ret­ten-Kon­sum befragt:

  1. Gerin­ge­re Schäd­lich­keit (88 %)
  2. Bes­se­rer Geruch (86 %)
  3. Bes­se­re Atem­funk­ti­on (86 %)
  4. Bes­se­rer Geschmack (82 %)
  5. Ver­bes­ser­te Kon­di­ti­on (74 %)
  6. Ins­ge­samt ver­bes­ser­ter Gesund­heits­zu­stand (74 %)

http://www.mdpi.com/1660–4601/11/4/4356/htm

6. Was sind „Next Generation Products“?

Unter Next Gene­ra­ti­on Pro­ducts (NGP) ver­steht man rund um das The­ma Rau­chen Pro­dukt­in­no­va­tio­nen als Alter­na­ti­ve zur klas­si­schen Tabak­zi­ga­ret­te. Die­se kön­nen Tabak ent­hal­ten oder tabak­frei sein, wie z. B. die E-Ziga­ret­te.

In der heu­ti­gen Zeit gibt es nicht mehr „das eine“ rich­ti­ge Tabak­pro­dukt. Viel­mehr exis­tiert eine Band­brei­te an tabak­hal­ti­gen und tabak­frei­en Kate­go­ri­en und Pro­duk­ten, die der Kon­su­ment nach­fragt – dar­un­ter vie­le neu­ar­ti­ge Ange­bo­te, die zusam­men­ge­nom­men bereits heu­te ein jähr­li­ches Wachs­tum von 15 bis 20 % erfah­ren.

Tabak­freie Pro­duk­te haben aus unse­rer Sicht im Bereich der neu­ar­ti­gen Pro­duk­te das größ­te Poten­ti­al. Der Markt für die E-Ziga­ret­te ist heu­te in etwa dop­pelt so groß wie der für tabak­hal­ti­ge NGP-Pro­duk­te.

7. Die klassische Zigarette ist stark reguliert. Wie ist das bei der E-Zigarette?

Auch rund um die E-Ziga­ret­te gibt es aus guten Grün­den Regu­lie­run­gen und Beschrän­kun­gen im Rah­men einer ver­ant­wor­tungs­vol­len Ver­mark­tung.

Das Tabak­erzeug­nis­ge­setz vom 25. Febru­ar 2016 regu­liert auch die E-Ziga­ret­te in Bezug auf Inhalts­stof­fe, Pro­dukt­si­cher­heit, Ver­pa­ckungs­ge­stal­tung sowie die Hand­lungs­pflich­ten der Her­stel­ler, Impor­teu­re und Händ­ler nach dem Inver­kehr­brin­gen.

Das Jugend­schutz­ge­setz vom 1. April 2016 ver­bie­tet die Abga­be der E-Ziga­ret­te an Jugend­li­che unter 18 Jah­ren.

Reemts­ma fühlt sich ins­be­son­de­re dem Jugend­schutz im vol­len Umfang ver­pflich­tet. Kin­der und Jugend­li­che sol­len nie­mals rau­chen oder „vapen“.

Zum Jugend­schutz:

Reemts­ma unter­stützt aus­drück­lich das Ver­bot von Abga­be und Kon­sum sämt­li­cher Tabak- und E-Ziga­ret­ten-Pro­duk­te an Kin­der und jun­ge Men­schen, wie es in § 10 des Jugend­schutz­ge­set­zes ver­an­kert ist. In die­sem Zusam­men­hang gilt eben­so, dass sich jed­we­de Kom­mu­ni­ka­ti­on zu Pro­duk­ten oder dem The­ma Rau­chen und „Vapen“ aus­schließ­lich an erwach­se­ne Kon­su­men­ten rich­tet.

Über eine eige­ne stren­ge und ver­bind­li­che Mar­ke­ting­richt­li­nie ist bei Reemts­ma fest­ge­legt, wie mit erwach­se­nen Kon­su­men­ten auf ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Wei­se über Pro­duk­te kom­mu­ni­ziert wer­den darf.

Reemts­ma ver­pflich­tet zudem all sei­ne Han­dels- und Ver­triebs­part­ner zur strik­ten Ein­hal­tung die­ser Vor­ga­ben. Dazu gehö­ren eben­so Maß­nah­men, die gewähr­leis­ten, dass Min­der­jäh­ri­gen der Zugang zu Tabak­wa­ren im Inter­net ver­schlos­sen bleibt.

8. Woraus bestehen die E-Liquids?

Unse­re E-Liquids bestehen aus Pro­py­len­gly­kol (PG), pflanz­li­chem Gly­ze­rin (VG), Niko­tin und Aro­men.

Die­se wer­den in einem bestimm­ten Ver­hält­nis nach genau­en recht­li­chen Bestim­mun­gen und unter Ein­hal­tung klar defi­nier­ter Hygie­ne­vor­schrif­ten in Liver­pool, UK, gefer­tigt und abge­füllt.

Pro­py­len­gly­kol ist ein in der EU zuge­las­se­ner Lebens­mit­tel­zu­satz­stoff (E1520), wel­cher die Aro­men bin­det und für die Dampf­bil­dung ver­ant­wort­lich ist.

Das ver­wen­de­te Gly­ze­rin (E422) ist nach der EU-Öko-Ver­ord­nung für Bio-Pro­duk­te zuge­las­sen und hat einen rein pflanz­li­chen Ursprung. Im E-Liquid sorgt die­ser drei­wer­ti­ge Alko­hol für mehr Stand­fes­tig­keit im Dampf.

Die ver­wen­de­ten Aro­men sind von der Euro­päi­schen Behör­de für Lebens­mit­tel­si­cher­heit (EFSA) als Lebens­mit­tel­aro­men zuge­las­sen und kaum von natür­li­chen Aro­men zu unter­schei­den.

Niko­tin ist ein was­ser­an­zie­hen­des und farb­lo­ses Öl, wie es in der Natur nicht nur in Tabak­pflan­zen, son­dern auch in ande­ren Nacht­schat­ten­ge­wäch­sen vor­kommt. Niko­tin ist laut der Inter­na­tio­na­len Agen­tur für Krebs­for­schung nicht als krebs­er­re­gen­de Sub­stanz bekannt.

Die gesund­heits­ge­fähr­den­den Stof­fe im Tabak­rauch einer her­kömm­li­chen Ziga­ret­te sind nicht auf das Niko­tin, son­dern viel­mehr auf den Ver­bren­nungs­pro­zess zurück­zu­füh­ren.

9. Sind E-Zigaretten gesünder als herkömmliche Zigaretten?

E-Ziga­ret­ten sind nicht ohne Risi­ko. Aber sie sind eine deut­lich gesün­de­re Alter­na­ti­ve.

Laut Ansicht von unab­hän­gi­gen Wis­sen­schaft­lern und Exper­ten sind E-Ziga­ret­ten 95 % weni­ger schäd­lich als her­kömm­li­che Tabak­zi­ga­ret­ten.

Die bri­ti­sche Regie­rungs­agentur Public Health Eng­land (PHE) attes­tiert der E-Ziga­ret­te in ihrer Stu­die „Eci­ga­ret­tes report: a new foun­da­ti­on for evi­dence-based poli­cy and prac­tice“ (2015) 95 % weni­ger Schäd­lich­keit im Ver­gleich zu her­kömm­li­chen Ziga­ret­ten. Die­se Zahl wur­de 2018 bestä­tigt.

Einen Über­blick zu den wich­tigs­ten Stu­di­en fin­den Sie hier:
http://www.reemtsma.com/reethink/e-zigarette-die-wichtigsten-studien-im-ueberblick/

10. E-Liquids und ihre Inhaltsstoffe

Unse­re E-Liquids bestehen aus Pro­py­len­gly­kol (PG), pflanz­li­chem Gly­ze­rin (VG), Niko­tin und Aro­men.
Die­se wer­den in einem bestimm­ten Ver­hält­nis nach genau­en recht­li­chen Bestim­mun­gen und unter Ein­hal­tung klar defi­nier­ter Hygie­ne­vor­schrif­ten in Liver­pool, UK, gefer­tigt und abge­füllt.

1. Pflanzlichem Glyzerin (VG)

Gly­ze­rin (E422) ist nach der EU-Öko-Ver­ord­nung für Bio-Pro­duk­te zuge­las­sen und hat einen rein pflanz­li­chen Ursprung. Im E-Liquid sorgt die­ser drei­wer­ti­ge Alko­hol für mehr Stand­fes­tig­keit im Dampf.

Als Lebens­mit­tel­zu­satz­stoff ist E 422 für alle Nah­rungs­mit­tel all­ge­mein zuge­las­sen und es exis­tiert auch kei­ne Höchst­men­gen­be­schrän­kung für die Ver­wen­dung von Gly­ce­rin.

E 422 wird u.a. ein­ge­setzt für Fleisch­erzeug­nis­se, Über­zü­ge, Kakao­wa­ren, Scho­ko­la­den­er­zeug­nis­se, Dat­teln und Kau­gum­mi. Der Fett­stoff Gly­ce­rin ist eine natür­li­che Sub­stanz, die in allen Zel­len leben­der Orga­nis­men vor­kommt. E 422 wird als völ­lig unbe­denk­lich ange­se­hen, denn bis­her sind kei­ne gesund­heits­ge­fähr­den­den Neben­wir­kun­gen bekannt.

Link: http://lebensmittel-warenkunde.de/lebensmittelzusatzstoffe/feuchthaltemittel/e422-glycerin.html

2. Propylenglykol (PG)

Pro­py­len­gly­col ist ein in der EU zuge­las­se­ner Lebens­mit­tel­zu­satz­stoff. Er wird u.a. für Kau­gum­mis und Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel in Form von Kap­seln oder Tablet­ten ver­wen­det und trägt die Bezeich­nung E 1520. Pro­py­len­gly­col ist auch in Kos­me­tik­pro­duk­ten wie Zahn­pas­ta und Mund­wäs­sern als Feucht­hal­te­mit­tel ent­hal­ten.

Bei der Zube­rei­tung von Lebens­mit­tel­aro­men ist Pro­py­len­gly­col Trä­ger­stoff, der Aro­men bin­det. In E-Ziga­ret­ten ist Pro­py­len­gly­col für die Dampf­bil­dung ver­ant­wort­lich.

Der Zusatz­stoff Pro­py­len­gly­col gilt als unbe­denk­lich für den mensch­li­chen Orga­nis­mus. Der ADI-Wert (Tages­höchst­do­sis) für E 1520 wur­de auf 25 mg/kg Kör­per­ge­wicht fest­ge­legt. https://www.lebensmittellexikon.de/p0003590.php

Wich­tig: Pro­py­len­gly­kol wird bei E-Ziga­ret­ten in phar­ma­zeu­ti­scher Rein­heit. Nicht zu ver­wech­seln mit Indus­trie- Pro­py­len­gly­col, das als Frost­schutz­mit­tel ein­ge­setzt wird!

3. Aromen

Die ver­wen­de­ten Aro­men der blu-Pro­duk­te sind von der Euro­päi­schen Behör­de für Lebens­mit­tel­si­cher­heit (EFSA) als Lebens­mit­tel­aro­men zuge­las­sen und sind kaum von natür­li­chen Aro­men zu unter­schei­den.

4. Nikotin

Niko­tin ist ein was­ser­an­zie­hen­des und farb­lo­ses Öl, wie es in der Natur neben Tabak­pflan­zen auch in ande­ren Nacht­schat­ten­ge­wäch­sen vor­kommt. Niko­tin ist laut der Inter­na­tio­na­len Agen­tur für Krebs­for­schung nicht als krebs­er­re­gen­de Sub­stanz bekannt.

11. Wie ist der Kenntnisstand zur E-Zigarette in der Bevölkerung?

Die bri­ti­sche Regie­rungs­agentur Public Health Eng­land hat her­aus­ge­fun­den, dass mehr als die Hälf­te der bri­ti­schen Bevöl­ke­rung nicht weiß, dass die E-Ziga­ret­te weni­ger schäd­lich ist als Tabak­zi­ga­ret­ten.

Und auch hier­zu­lan­de sieht es nicht anders aus: Laut einer For­sa-Umfra­ge von Novem­ber 2017 gaben 54 % der Befrag­ten an, dass sie E-Ziga­ret­ten für genau­so schäd­lich oder sogar schäd­li­cher hal­ten als her­kömm­li­che Tabak­zi­ga­ret­ten: http://www.vd-eh.de/e-zigarettenumfrage2018/

Hier besteht Auf­klä­rungs­be­darf, denn nur in Kennt­nis der rich­ti­gen Fak­ten­la­ge ist selbst­be­stimm­tes Han­deln der Kon­su­men­ten mög­lich bzw. kann jeder Kon­su­ment die für sich rich­ti­ge Wahl tref­fen.

12. Kritiker vertreten die Ansicht, die E-Zigarette sei für Jugendliche ein Einstiegsprodukt und verleite zu Tabakkonsum. Wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Zum jet­zi­gen Zeit­punkt gibt es zahl­rei­che unab­hän­gi­ge Stu­di­en, die einen Zusam­men­hang zwi­schen dem Kon­sum der E-Ziga­ret­te und dem Ein­stieg in die Tabak­zi­ga­ret­te als unwahr­schein­lich anse­hen.

Das Mann­hei­mer Insti­tut für Public Health stellt in einer grund­sätz­li­chen Publi­ka­ti­on fest, dass die „Gateway“-Hypothese weder erklä­ren kann, war­um Jugend­li­che E-Ziga­ret­ten aus­pro­bie­ren, noch einen Zusam­men­hang zwi­schen dem Kon­sum von E-Ziga­ret­ten und von Tabak­zi­ga­ret­ten bele­gen kann. Bis­her wur­de kei­ne For­schung ver­öf­fent­licht, die einen kau­sa­len Zusam­men­hang auf­zeigt.

Neben ande­ren unab­hän­gi­gen Insti­tu­tio­nen stell­te zuletzt im Janu­ar 2018 die bri­ti­sche Gesund­heits­agen­tur Public Health Eng­land fest, dass E-Ziga­ret­ten sehr weni­ge jun­ge Nicht­rau­cher zum regel­mä­ßi­gen Kon­sum ver­lei­te­ten. In die­sem Zusam­men­hang wur­de ange­führt, dass die Zahl jun­ger Rau­cher im Ver­ei­nig­ten König­reich wei­ter­hin sinkt, wäh­rend der E-Ziga­ret­ten-Markt deut­lich wächst.

Den­noch gilt: Kin­der und Jugend­li­che soll­ten nie rau­chen oder „vapen“.

Reemts­ma unter­stützt aus­drück­lich das Ver­bot von Abga­be und Kon­sum sämt­li­cher Tabak- und E-Ziga­ret­ten-Pro­duk­te an Kin­der und jun­ge Men­schen, wie es in § 10 des Jugend­schutz­ge­set­zes ver­an­kert ist. In die­sem Zusam­men­hang gilt eben­so, dass sich jed­we­de Kom­mu­ni­ka­ti­on zu Pro­duk­ten oder dem The­ma Rau­chen und „Vapen“ aus­schließ­lich an erwach­se­ne Kon­su­men­ten rich­tet.